Pflanzen giessen - auf was achten beim Wasser?

Pflanzen giessenWie oft man eine Pflanze giesst, hängt von der Art der Pflanze ab. Es gibt Pflanzen, die recht wenig Wasser benötigen. Andere Pflanzen benötigen eine sehr gute und regelmässige Pflege und Bewässerung. Bevor Wasser als Giesswasser verwendet wird, sollte die Wasserhärte, der pH-Wert, der Salzgehalt und die Leitfähigkeit ermittelt werden. Grund dafür ist, dass Pflanzen im Garten und Topffplanzen unterschiedliche Ansprüche stellen – nicht nur an den Boden, sondern auch an das Wasser, mit dem sie gegossen werden, um zu wachsen, zu gedeihen und zu erblühen und „Früchte“ zu tragen.

 

Wasserhärte 

Die Qualität des Wassers beim Pflanzen giessen hängt von mehreren Faktoren ab. Hierzu gehört in erster Linie die Wasserhärte, wobei hier unterschieden wird zwischen der Gesamthärte und der Karbonathärte. Die Gesamthärte umfasst dabei die Summe aller im Wasser gelösten Erdalkalien. Hier handelt es sich im Wesentlichen um Calcium und Magnesium. Als Karbonathärte wird auch die sogenannte temporäre Härte bezeichnet, die letztlich für die Gesamtbeurteilung der Wasserqualität entscheidend ist. Grund dafür ist, dass die Karbonathärte den pH-Wert des Wassers entscheidend beeinflusst. Wie die Bezeichnung Karbonathärte bereits andeutet, bezeichnet dieser Bereich der Wasserhärte für Giesswasser die Menge Erdalkali, die als Hydrogenkarbonat im Wasser gelöst sind und was beim Kochen bzw. Einkochen zu den berühmt-berüchtigten Karbonatablagerungen führt. Entscheidend für die Qualität des Wassers zum Giessen für Topffplanzen und Garten-Pflanzen ist daher der Anteil an Calcium und Magnesium im verwendeten Wasser zum Pflanzen giessen. Ein zu hoher Wert bei der Karbonathärte wirkt sich negativ auf den Wurzelraum aus, da sich der pH-Wert des Bodens bzw. des Substrates erhöht. Zudem führt ein solch hoher Wert auch zu Kalkablagerungen im Bewässerungssystem, also den Leitungen des Gartenschlauchs oder etwaigen Sprinklerleitungen.

 

Leitungswasser vs. Regenwasser 

Wenn Leitungswasser als Giesswasser für Garten und Topffplanzen verwendet werden soll, muss große Vorsicht vorherrschen. Grund dafür ist, dass das Leitungswasser in einigen Regionen sehr kalthaltig ist. Dieser hohe Kalkgehalt kann vor allem für Zimmerpflanzen sehr schädlich sein. Aus diesem Grund muss ein entsprechender Filter in diesem Fall verwendet werden. Dieser Filter reduziert den Kalkgehalt im Wasser. Einige Topffplanzen vertragen auch Mineralwasser – stilles Wasser wohlgemerkt. Ob Leitungswasser als Giesswasser geeignet ist, das erfährt man von der Gemeinde. Der Garten und alle seine Pflanzen können natürlich – kostensparend und energiesparend – auch sinnvollerweise mit Regenwasser bewässert werden. Das Pflanzen giessen mit Regenwasser sollte allerdings nur dann vollzogen werden, wenn sichergestellt ist, dass das Regenwasser über nicht belastete Rohre und Behälter bezogen wird. Grundsätzlich gilt die Verwendung von Regenwasser als hygienisch unbedenklich zum Pflanzen giessen. Vor allem das Pflanzen giessen von Gartenpflanzen ist mit Regenwasser sinnvoller als mit Leitungswasser. Denn die meisten Gartenpflanzen vertragen Regenwasser besser als das oftmals kalkhaltige Leitungswasser. Regenwasser indes weist keine Karbonathärte auf und ist daher das ideale Giesswasser. 

Regenwasser ist ideal für alle Pflanzen 

Zimmer- und damit Topffplanzen – darunter auch Orchideen – können grundsätzlich mit Regenwasser gegossen werden. Das Regenwasser sollte allerdings im Verhältnis 1:3 mit verdünntem Kondenswasser gemischt werden. Dieses Wasser ist damit komplett frei von Mineralien und Kalk. Das Regenwasser sollte allerdings sauber und frisch sein. Pilzsporen, Viren und Bakterien können sich somit nicht so leicht ausbreiten. Regenwasser, das über Dachflächen aus Zink, Bitumen und Kupfer läuft, sollte möglichst zum Bewässern des Gartens und der Topffplanzen nicht genutzt werden. Der aufgefangene Niederschlag sollte in verschlossenen Behältern aufgefangen werden. Allerdings fehlen bei der Verwendung von Regenwasser Nährstoffe, also Calcium und Magnesium. Ausgeglichen werden kann dies durch Substrate in der Form von Düngern, die den Böden der Pflanzen zugeführt wird. 

Regenwasser ist sauberer 

Pflanzen giessen mit Regenwasser hat gleich mehrere Umweltaspekte. Zunächst einmal spart man Geld. Regenwasser ist dabei die älteste Nutzung für die Bewässerung. Nicht nur, dass Regenwasser sauber ist – das Regenwasser hat – auch wenn Calcium und Magnesium fehlen,  dennoch einen hohen Gehalt an Mineralien. Wichtig ist, dass das Regenwasser für die Bewässerung der Topffplanzen und beim Pflanzen giessen im Garten die eingesetzte Bewässerungstechnik in Ordnung ist. Während die Pflanzen gut mit Algen und anderen Dingen, die sich im Regenwasser befinden, klarkommen, leiden Pumpen und Rohrleitungen doch stark an Verschmutzungen.

Wie oft man eine Pflanze giesst, hängt von der Art der Pflanze ab. Es gibt Pflanzen, die recht wenig Wasser benötigen. Andere Pflanzen benötigen eine sehr gute und regelmässige Pflege und... mehr erfahren »
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Pflanzen giessen - auf was achten beim Wasser?

Pflanzen giessenWie oft man eine Pflanze giesst, hängt von der Art der Pflanze ab. Es gibt Pflanzen, die recht wenig Wasser benötigen. Andere Pflanzen benötigen eine sehr gute und regelmässige Pflege und Bewässerung. Bevor Wasser als Giesswasser verwendet wird, sollte die Wasserhärte, der pH-Wert, der Salzgehalt und die Leitfähigkeit ermittelt werden. Grund dafür ist, dass Pflanzen im Garten und Topffplanzen unterschiedliche Ansprüche stellen – nicht nur an den Boden, sondern auch an das Wasser, mit dem sie gegossen werden, um zu wachsen, zu gedeihen und zu erblühen und „Früchte“ zu tragen.

 

Wasserhärte 

Die Qualität des Wassers beim Pflanzen giessen hängt von mehreren Faktoren ab. Hierzu gehört in erster Linie die Wasserhärte, wobei hier unterschieden wird zwischen der Gesamthärte und der Karbonathärte. Die Gesamthärte umfasst dabei die Summe aller im Wasser gelösten Erdalkalien. Hier handelt es sich im Wesentlichen um Calcium und Magnesium. Als Karbonathärte wird auch die sogenannte temporäre Härte bezeichnet, die letztlich für die Gesamtbeurteilung der Wasserqualität entscheidend ist. Grund dafür ist, dass die Karbonathärte den pH-Wert des Wassers entscheidend beeinflusst. Wie die Bezeichnung Karbonathärte bereits andeutet, bezeichnet dieser Bereich der Wasserhärte für Giesswasser die Menge Erdalkali, die als Hydrogenkarbonat im Wasser gelöst sind und was beim Kochen bzw. Einkochen zu den berühmt-berüchtigten Karbonatablagerungen führt. Entscheidend für die Qualität des Wassers zum Giessen für Topffplanzen und Garten-Pflanzen ist daher der Anteil an Calcium und Magnesium im verwendeten Wasser zum Pflanzen giessen. Ein zu hoher Wert bei der Karbonathärte wirkt sich negativ auf den Wurzelraum aus, da sich der pH-Wert des Bodens bzw. des Substrates erhöht. Zudem führt ein solch hoher Wert auch zu Kalkablagerungen im Bewässerungssystem, also den Leitungen des Gartenschlauchs oder etwaigen Sprinklerleitungen.

 

Leitungswasser vs. Regenwasser 

Wenn Leitungswasser als Giesswasser für Garten und Topffplanzen verwendet werden soll, muss große Vorsicht vorherrschen. Grund dafür ist, dass das Leitungswasser in einigen Regionen sehr kalthaltig ist. Dieser hohe Kalkgehalt kann vor allem für Zimmerpflanzen sehr schädlich sein. Aus diesem Grund muss ein entsprechender Filter in diesem Fall verwendet werden. Dieser Filter reduziert den Kalkgehalt im Wasser. Einige Topffplanzen vertragen auch Mineralwasser – stilles Wasser wohlgemerkt. Ob Leitungswasser als Giesswasser geeignet ist, das erfährt man von der Gemeinde. Der Garten und alle seine Pflanzen können natürlich – kostensparend und energiesparend – auch sinnvollerweise mit Regenwasser bewässert werden. Das Pflanzen giessen mit Regenwasser sollte allerdings nur dann vollzogen werden, wenn sichergestellt ist, dass das Regenwasser über nicht belastete Rohre und Behälter bezogen wird. Grundsätzlich gilt die Verwendung von Regenwasser als hygienisch unbedenklich zum Pflanzen giessen. Vor allem das Pflanzen giessen von Gartenpflanzen ist mit Regenwasser sinnvoller als mit Leitungswasser. Denn die meisten Gartenpflanzen vertragen Regenwasser besser als das oftmals kalkhaltige Leitungswasser. Regenwasser indes weist keine Karbonathärte auf und ist daher das ideale Giesswasser. 

Regenwasser ist ideal für alle Pflanzen 

Zimmer- und damit Topffplanzen – darunter auch Orchideen – können grundsätzlich mit Regenwasser gegossen werden. Das Regenwasser sollte allerdings im Verhältnis 1:3 mit verdünntem Kondenswasser gemischt werden. Dieses Wasser ist damit komplett frei von Mineralien und Kalk. Das Regenwasser sollte allerdings sauber und frisch sein. Pilzsporen, Viren und Bakterien können sich somit nicht so leicht ausbreiten. Regenwasser, das über Dachflächen aus Zink, Bitumen und Kupfer läuft, sollte möglichst zum Bewässern des Gartens und der Topffplanzen nicht genutzt werden. Der aufgefangene Niederschlag sollte in verschlossenen Behältern aufgefangen werden. Allerdings fehlen bei der Verwendung von Regenwasser Nährstoffe, also Calcium und Magnesium. Ausgeglichen werden kann dies durch Substrate in der Form von Düngern, die den Böden der Pflanzen zugeführt wird. 

Regenwasser ist sauberer 

Pflanzen giessen mit Regenwasser hat gleich mehrere Umweltaspekte. Zunächst einmal spart man Geld. Regenwasser ist dabei die älteste Nutzung für die Bewässerung. Nicht nur, dass Regenwasser sauber ist – das Regenwasser hat – auch wenn Calcium und Magnesium fehlen,  dennoch einen hohen Gehalt an Mineralien. Wichtig ist, dass das Regenwasser für die Bewässerung der Topffplanzen und beim Pflanzen giessen im Garten die eingesetzte Bewässerungstechnik in Ordnung ist. Während die Pflanzen gut mit Algen und anderen Dingen, die sich im Regenwasser befinden, klarkommen, leiden Pumpen und Rohrleitungen doch stark an Verschmutzungen.

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